Im Achtelfinal des Kubok Paulista setzte sich der Gastgeber Paulista am Montagabend mit 4:0 gegen Grêmio Prudente durch. Das Spiel endete mit einer roten Karte in der 84. Minute, als der Gast eine Person vom Platz stellen musste. Die Partie war damit nach einer Stunde und vierzig Minuten entschieden, als das vierte Tor fiel.
Der erste Treffer kam in der 15. Minute. Der Gastgeber nutzte eine Lücke und legte die Führung vor. Und dann ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern behielt die Kontrolle über das Spielgeschehen.
In der 30. Minute folgte der zweite Treffer. Grêmio Prudente stand stand falsch und konnte den Angriff nicht mehr verhindern. Nebenbei zeigte sich: Die Gastgeber hatten ihre Struktur gefunden, während der Gast noch nach seiner Ausrichtung suchte.
Das dritte Tor fiel in der 39. Minute, das vierte dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gastgeber in den letzten Spielen unregelmäßig liefen. Aber an diesem Abend war die Ausbeute klar. Vier Tore in der ersten Halbzeit sind eine Ansage.
In der zweiten Halbzeit gab es wenig zu sehen. In der 84. Minute sah der Gast eine rote Karte. Das Spiel war längst entschieden, aber die Konsequenz für die verbleibende Spielzeit war deutlich. Paulista brauchte nicht mehr zu forschen.
Die Recent-Form der Gastgeber war gemischt. Zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen in den letzten fünf Partien. Grêmio Prudente zeigte Ähnliches: ein Sieg, zwei Niederlagen, zwei Unentschieden. An diesem Abend war der Kontrast größer als die Vergangenheit.
Das Ergebnis bedeutet den Einzug in die Viertelfinals für Paulista. Grêmio Prudente muss nach Hause fahren und den nächsten Schritt planen. Nebenbei ist der Unterschied zwischen den Teams an diesem Abend nicht rein statistisch gewesen.