Im Finale des schwedischen Pokals setzte sich AIK Stockholm bei Piteå mit 3:0 durch. Der Sieg war das Ergebnis einer deutlicheren Vorstellung über die gesamte Dauer. Die Gäste dominierten den Ballbesitz und nutzten die wenigen Chancen, die sich ergaben.
Die erste Entscheidung fiel vor der Pause. In der 43. Minute erzielte K. Filling den Führungstreffer für AIK. Piteå blieb in der ersten Halbzeit ohne Antwort. Und dann kam die zweite Phase des Spiels, in der die Gäste ihre Kontrolle ausbauten.
In der 68. Minute verdoppelte W. Olofsson den Vorsprung. Piteå versuchte, nahe an den Gegner heranzukommen, fand aber keine Struktur im letzten Drittel. Die Statistik zeigt den Unterschied: Piteå hatte nur einen Treffer aufs Tor, AIK acht.
Nebenbei fiel auf, dass Piteå eine Gelbe Karte erhielt, während AIK sauber blieb. Die Heimmannschaft verließ den Platz mit einem leeren Torschützenkonto, obwohl sie 56 Angriffe zählte. Die Anzahl allein entschied nichts.
Der abschließende Treffer fiel in der 90. Minute und vier Sekunden. A. Helm stellte die 3:0-Endstand sicher. AIK kontrollierte das Spiel bis zur letzten Sekunde, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Die Zahlen belegen die Überlegenheit der Gäste. AIK besaß den Ball in 61 Prozent der Zeit, Piteå in 39 Prozent. Bei den Schüssen auf das Tor lag der Unterschied bei acht zu eins. Viele Angriffe bei Piteå blieben ohne Gefahr.
Der Sieg bedeutet für AIK den Pokalsieg. Für Piteå bleibt nur die Erkenntnis, dass im Finale drei Tore den Unterschied machten. Die Tabelle nach diesem Spiel wird neu geschrieben.