Am Samstagabend trafen River Plate und Independiente Rivadavia aufeinander, das Spiel endete 3:1 für die Gastgeber. Der Klub aus Buenos Aires setzte sich im Estadio Monumental Antonio Vespucio Liberti durch, die Partie zählte zur Clausura, Runde 8 der argentinischen Profiligaspielzeit. Und dann, wie immer, wenn zwei Teams aufeinandertreffen, die beide oben stehen, zählt nicht die Tabelle, sondern der Moment.
Die erste Chance ergab sich bereits in der dreißigsten Minute, als Gonzalo Montiel einen Elfmeter verwandelte. Zuvor hatte Matías Fernández in der siebzehnten Minute eine gelbe Karte gesehen, Alex Arce folgte in der neunundzwanzigsten. River hielt sein Team im Spiel, auch wenn die Gäste früh durch waren. In der vierzigsten Minute erhielt Jose Ignacio Florentin sein Gelb, Nicolás Otamendi folgte knapp zwanzig Minuten später.
Die zweite Halbzeit begann mit offenen Karten. Tomás Ezequiel Galván traf in der fünfzigsten Minute, und interessant wird es, wenn ein Spieler doppelt trifft. Die beiden Auswechslungen in der fünften und sechsten Minute des Intervalls brachten frische Beine. Alex Arce erhöhte in der sechsten Minute auf 2:1, und in der achten Minute war Galván erneut zur Stelle. Der Stand von 3:1 stand, als die Uhr auf die achtzigste Minute zeigte.
River dominierte den Ball, das zeigt die Statistik. 58 Prozent Besitz, 10 Schüsse ins Tor von 15 Versuchen, 1,9 Expected Goals. Die Gäste kamen nur auf 42 Prozent Spielanteil und 5 Treffer aus 10 Schüssen. Nebenbei fiel auf: River hatte 6 große Chancen, Independiente lediglich 2. Viele Schüsse mit drei Toren — das war kein Glück, das war Effizienz.
Wir hatten vorhergesagt, dass die Gastgeber gewinnen würden, die Wahrscheinlichkeit lag bei 55 Prozent. Der Treffer von Montiel hatte den Verlauf bestimmt, und Galván sicherte ihn. Ein Fehler entscheidet, und in diesem Fall war es die Umwandlung des Elfmeters. River bleibt auf Platz 2 mit 29 Punkten, Independiente verliert die Tabellenführung und rutscht ab.