Aluminij setzte sich am Samstagabend im Sportni Park Domžale mit 3:1 gegen Radomlje durch. Das Spiel zählte zur fünften Runde der 1. SNL. Die Gäste bewiesen Tüchtigkeit in der Offensive und nutzten die defensive Schwäche ihrer Gegner konsequent.
Interessant wird es gleich zu Beginn. B. Osuji erzielte in der achten Minute die Führung, drei Minuten später verdoppelte er. In der 26. Minute legte er nach und schloss damit seine Trio-Tore ab. Radomlje hatte keine Antwort, bis A. Bosec in der 42. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Und dann kam die Phase, die das Spiel entschied.
In der 66. Minute sah A. Pogacar die rote Karte. Nebenbei fiel auch S. Pridgars Gelbe für Aluminij. Plötzlich standen die Gastgeber hinten offen wie ein Scheunentor. Sie spielten die zweite Hälfte in Überzahl gegen sich selbst. Die Statistik bestätigt das: 172 Angriffe bei nur zwei Treffern ins Ziel.
Aluminij brauchte weniger als die halbe Angriffsanzahl. 111 Angriffe, davon vier ins Ziel – und drei Tore. Bei 42 Prozent Ballbesitz wirkten sie effizienter als die 58 Prozent haltenden Gastgeber. Das ist interessant. Viele Schüsse bedeuten nichts, wenn die Chancen nicht genutzt werden.
Für die Tabelle bedeutet das: Radomlje liegt mit fünf Punkten auf dem zehnten Platz, Aluminij mit acht Punkten auf Rang sechs. Die Gäste beendeten eine Serie von zwei Unentschieden in Folge. Die Gastgeber verloren das dritte Spiel in Folge nach dem 3:1-Sieg gegen Murano.