Im ersten Durchgang des NM-Pokals setzte sich Brönne auf dem Rosselandsbanen deutlich durch. Das Endresultat lautet 0:3 für die Gäste, und dabei zeigt sich wieder einmal, wie entscheidend einzelne Momente den Verlauf bestimmen können. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Rosseland vor drei Jahren genau gegen diesen Gegner eine Niederlage hinnehmen musste — 1:3, genau wie heute.
Die Partie blieb lange ausgeglichen, bis in der 57. Minute N. Strunck den Deckel draufmachte. Nebenbei sei erwähnt, dass Rosseland in dieser Phase wenig Gefahr ausstrahlte — null Schüsse aufs Tor, null Eckbälle. Der Treffer kam nicht überraschend, wenn man die Statistiken betrachtet.
Brönne stand danach nicht falsch, sondern ließ viel laufen. L. Sodal erhöhte in der 75. Minute, und plötzlich drehten die Gäste die Partie endgültig. Rosseland verlor völlig den Faden, das sah man an den Zahlen: keine Schüsse mehr auf Ziel, keine Ecken, nichts.
In der 88. Minute sorgte L. Qvigstad für den dritten Treffer. Damit war die Sache erledigt. Der Kapitän der Gastgeber zog zwar die Mannschaft mit, aber das reichte nicht — die Quote war gestiegen, und Brönne konnte jederzeit einen Gang zulegen.
Die Statistiken beider Teams zeigen 0,5 Ballbesitz, null Rote Karten, null Gelbe Karten. Bei Brönne: null Schüsse daneben, null Schüsse aufs Ziel, null Eckbälle. Das Ergebnis sagt mehr als die Zahlen — drei Treffer, null Chancen verschwendet.
Was die Tabelle betrifft: Rosseland hatte zuletzt gegen Brönne verloren, gegen Viking sogar 1:6 kassiert. Brönne hingegen kam aus einer Serie mit vier Siegen in fünf Spielen — nur gegen Strømsgodset gab es eine Niederlage. Der Unterschied liegt nicht in den Zahlen, sondern in den Momenten.