In der fünften Runde der Frauenliga setzte sich St. Pölten am Samstag mit 2:0 gegen Red Bull Salzburg durch. Die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an, dass sie die Tabelle fest im Griff haben. Mit vier Siegen in vier Spielen liegen sie nun punktgleich an der Spitze.
Das erste Tor fiel kurz vor der Halbzeit. In der 45. Minute plus drei erzielte T. Vracevic den Treffer zum 1:0. Nebenbei wurde in der 46. Minute gleich doppelt umgestellt: L. Matavkova und A. Hamzic kamen für Salzburg. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Gäste mit dieser Situation umgingen.
Die zweite Hälfte verlief ruhig, aber nicht ohne Höhepunkte. In der 62. Minute zogen Wienerroither und Schwarz für Salzburg die Fäden neu. Dann folgte in der 71. Minute der zweite Treffer. L. Ebert traf zum 2:0 und entschied das Spiel praktisch. Und dann kam die Phase, in der Salzburg versuchte, zurück ins Spiel zu kommen.
Die Kartenverteilung war überschaubar. A. Wucher erhielt in der 56. Minute die erste gelbe Karte, V. Lutz folgte in der 68. Minute. L. Vadasz musste in der 72. Minute in die Kabine, E. Kobler in der 90. Minute plus eins. Die Disziplin blieb intakt, auch wenn die Konzentration in der Schlussphase nachließ.
Die Tabelle erzählt ihre eigene Geschichte. St. Pölten steht auf Platz zwei mit zwölf Punkten nach vier Spielen. Salzburg rangiert auf Platz fünf, hat fünf Partien absolviert und sammelt sechs Punkte. Das Verhältnis ist zerrüttet für die Gäste, die nach dem 7:0 gegen Austria Wien zuletzt auch 0:2 gegen Sturm Graz verloren hatten.
Was bleibt, ist die Klarheit der Gastgeberinnen. Sie stellen zur Pause um, wenn nötig, und ziehen die Konsequenzen. Salzburg muss sich fragen, warum die Quote sich kaum bewegt, obwohl die Ergebnisse gemischt sind. Der vierte Sieg in Serie für St. Pölten steht fest.