Santa Fe und River Plate trafen am Mittwochabend im Achtelfinale der Copa Sudamericana aufeinander. Das Spiel im Estadio Némesio Camacho El Campín endete torlos. Auf der anderen Seite der Tabelle steht River Plate mit vier Siegen und zwei Unentschieden an der Spitze, elf Punkte Vorsprung auf den Verfolger.
Die erste Karte fiel nach vier Minuten für L. Rivero, dann setzte T. Andrada um die Halbzeitpause sein Zeichen. Auf beiden Bänken wurde später gewechselt, R. Borre und T. Galvan gingen für Santa Fe ran, K. D. Toscano Bassa und A. Zapata folgten kurz darauf. N. Bustos kam für die Hausherren hinein, T. Andrada wurde für die Gäste eingewechselt. D. Torres und J. Obrian schickten die Gastgeber in die Schlussphase, A. Correa vervollständigte die Runderneuerung für River Plate. F. Gonzalez erhielt die letzte Verwarnung, als die Uhr schon auf Neunzig plus eine stand.
Interessant wird es bei den Zahlen. Santa Fe verzeichnete 1,2 Expected Goals, River Plate kam auf 0,07. Die Hausherren schossen sechs Mal aufs Tor, davon drei auf Ziel, die Gäste zwei, beide trafen. possession lag bei 48 zu 52 Prozent, aber die Qualität der Abschlüsse sprach eine andere Sprache. Viele Angriffe, wenig Gefahr — das war der Unterschied.
Santa Fe gewann damit nichts, verlor aber auch nichts. Die Null auf der Anzeigetafel reicht für ein Achtelfinale, wenn man bedenkt, dass River Plate in den letzten Spielen oft knapp scheiterte. Zwei Niederlagen unter fünf Partien deuten auf eine Phase hin, in der das Team nach Form sucht.
Der Weg ins Viertelfinale bleibt offen. Santa Fe muss nicht gewinnen, nur nicht verlieren. River Plate hat die Tabelle im Griff, aber die Sudamericana ist ein Turnier, in dem einzelne Momente entscheiden. Und in diesem Spiel gab es keine, die den Ausschlag gaben.