Servette und Eisbären Berlin trafen am Donnerstag im Kontinentalen Pokal der Champions aufeinander. Die Gastgeber gewannen deutlich mit 6:2. Beide Mannschaften eröffneten damit ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb.
Die Tabelle war vor dem Spiel leer — Null Spiele, Null Punkte. Jetzt hat sich das geändert. Servette steht mit seinem Sieg an der Spitze des eigenen Abschnitts, Eisbären Berlin haben ihre erste Niederlage kassiert. Der Abstand zwischen den beiden Teams in der Gruppenphase beginnt sich zu zeichnen.
Die letzten Spiele der Gastgeber zeichnen ein anderes Bild als die der Gäste. Servette hatte am 27. August in Bern ein 1:0 gegen Ajuа geschafft. Davor folgte eine Serie an Partien gegen Fribourg-Gottéron, in der die Tore flogen — 2:6, 3:4, 1:2, 7:3. Eisbären Berlin hingegen kamen in den letzten Begegnungen kaum zum Zug: 0:7 gegen Augsburg, 0:2 gegen Zug. Nur gegen Mannheim gab es Erfolge, zweimal mit je einem Tor Unterschied.
Wir hatten den Heimsieg vorhergesagt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 82 Prozent. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass solche Vorhersagen nicht immer halten. Aber Servette war in dieser Form klar überlegen. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, die Angreifer machten früh den Sack zu. Die Quote hat sich kaum bewegt, und die Realität bestätigte die Einschätzung.
Was bleibt, ist die Momentaufnahme nach dem ersten Aufeinandertreffen. Servette hat bewiesen, dass die Vorbereitung Früchte trägt. Eisbären Berlin müssen nachlegen — der Konflikt wurde öffentlich, und in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht nur am Ende. Die Gäste werden sich teuer verkaufen, aber heute reichte es nicht.