Servette hat den Auftakt im Kontinentalen Pokal der Meister gewonnen. Gegen Storhamar aus Norwegen setzte sich die Schweizer Mannschaft am Samstagabend mit 3:2 durch. Und dann war es genau dieser knappe Sieg, der den Unterschied machte. Die Gastgeber beendeten damit eine Serie aus schwächeren Ergebnissen, interessant wird es in der Gruppenphase.
Servette liegt nun an der Spitze der Gruppe, wenn man die Punktevergabe betrachtet. Zehn Punkte aus einem Spiel sind noch nicht üblich, aber die Tabelle zeigt: nebenbei hat die Mannschaft den richtigen Rhythmus gefunden. Die letzten Spiele waren nicht erfolgreich, doch dieses Ergebnis gibt neue Richtung.
Für Storhamar bedeutet die Niederlage den Einstieg in eine schwierige Phase. Das Team kam aus Norwegen, spielte gut, doch im entscheidenden Moment fehlte etwas. Beendeten die Negativserie – nein, das Gegenteil geschah. Die Gäste hatten Chancen, kamen nie in die Zweikämpfe, als es darauf ankam.
Der Vergleich der letzten Auftritte zeigt den Kontrast. Servette gewann mit 6:2 gegen Eisbären Berlin, dann folgte ein 1:0. Storhamar unterlag Davos mit 2:3, zuvor gab es einen 5:1-Sieg. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Formlinie ist deutlich.
Was bleibt für die weitere Runde? Servette hat sich einen Vorteil verschafft, stellten auf Dreierkette um und hielten die Struktur. Storhamar muss nachlegen, können für eine Überraschung sorgen sind sie noch fähig. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, das war spürbar.