Am 5. September 2026 trafen Tappara und die Kölner in der Kontinentaler Pokal der Champions aufeinander. Das Spiel endete 4:5 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man die aktuelle Tabelle betrachtet — beide Vereine haben je ein Spiel absolviert und je einen Sieg vorzuweisen. Das Verhältnis ist zerrüttet, und dieser Freitag hat keine Veränderung daran gebracht.
Nebenbei sei gesagt: Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, eine Wahrscheinlichkeit von 81 Prozent. Der Matchverlauf hat das widerlegt. Die Kölner brachten es über die Zeit, während Tappara chancenlos wirkte, als es darauf ankam. Das war kein Spiel, das sich anfühlte wie ein Favoritenauftritt der Gastgeber.
Die Vorbehalte der letzten Spiele könnten hier eine Rolle gespielt haben. Tappara hatte am 19. August 3:4 gegen Jokerit verloren, am 14. August 0:2 gegen Espoo. Die Kölner dagegen hatten am 3. September 5:2 gegen Salzburg gewonnen. Und dann kam dieser Abend, an dem die Reihenfolge umgekehrt war.
Die Tabelle steht unverändert. Tappara auf Platz 5, die Kölner auf Platz 6. Beide mit einem Punktgewinn aus einem Spiel, null Niederlagen, null Unentschieden. Eine Tabelle, die noch nichts aussagt — aber ein Ergebnis, das den Lauf der Gastgeber unterbrach.
Die Vorhersage lag daneben. Nicht weil die Analyse falsch war, sondern weil ein Spiel selten linear verläuft. Die Kölner standen tief und kompakt, kamen zurück ins Spiel. Tappara überliess dem Gegner den Ball, wenn es nicht anders ging. Das war der Unterschied — kein taktisches Konzept, sondern die Fähigkeit, den Moment zu nutzen.