Torino — Monza 0:1
Im Achtelfinal der Coppa Italia setzte sich Monza bei Torino mit 1:0 durch. Das Spiel endete am 1. September 2026, und der Sieg bedeutet für die Gäste einen Schritt weiter im Cup. Torino verlor nach zwei Niederlagen in Folge — gegen Sassuolo und Milan — und muss nun nach einer neuen Strategie suchen.
Der entscheidende Moment kam in der 45. Minute und drei Sekunden darüber hinaus. D. Mota traf, und das war der einzige Treffer des Abends. «Ein Fehler entscheidet», wie man so sagt, und hier entschied ein einziger Ball den Verlauf. Daneben sah S. Kulenovic in der 38. Minute die gelbe Karte, und M. Folorunsho folgte in der 80. Minute.
Torino kontrollierte weite Teile des Spiels. 54 Prozent Ballbesitz, 98 Angriffe gegen 85 von Monza. Doch die Quote hat sich kaum bewegt. Die Gastgeber schossen achtmal über das Tor, ohne einmal auf Ziel zu treffen. Acht Schüsse, null Treffer — interessant wird es, wenn man darüber nachdenkt, was das bedeutet für die Qualität der Chancen.
Monza war effizienter. Acht Schüsse aufs Tor, vierzig zwei prozent Trefferquote. Die Expected Goals von 1,91 für die Gäste standen den 1,07 für Torino gegenüber. Zwei große Chancen schafften die Hausherren, drei die Gäste. Der Eigengewächs Mota traf beim entscheidenden Moment — wenngleich er nicht für Torino spielte.
Viele Wechsel prägten das Bild. Oristanio und Kulenovic gingen in der 56. Minute, Luongo und Cacciamani in der 64. Mota selbst wurde in der 70. Minute ausgewechselt, nachdem er getroffen hatte. Robinson und Maye folgten in der 76., Ismajli in der 79., Akinsanmiro in der 90.
Die Luftduelle endeten unentschieden bei je 37. Torino legte mehr Pässe zurück, Monza mehr längere. In der Endabrechnung steht nun: Torino scheidet aus, Monza spielt weiter. Ein Derby mit eigener Rechnung — und dieses Mal hatte die Rechnung für die Gäste gepasst.