LASK Linz dominiert nach roter Karte – 1:3 bei Wolfrsberger
Am Dienstagabend zeigte sich auf dem Rasen der Lavanttall-Arena ein deutliches Bild: LASK Linz setzte sich mit 1:3 gegen Wolfrsberger durch. Interessant wird es, wenn man die Minute zwei betrachtet — R. Behounek sah rot, und plötzlich spielten die Gäste die zweite Hälfte in Überzahl. Nebenbei bemerkenswert, dass der Gastgeber nach dieser Episode kaum noch etwas zu sagen hatte.
F. Wohlmuth erhöhte in der 34. Minute, und dann war die Partie eigentlich entschieden. X. Mbuyamba legte in der 54. Minute nach, M. Bogarde folgte in der 68. Minute. Wolfrsberger holten sich in der 84. Minute durch A. Schopf den Trosttreffer, interessant wird es dabei nicht — der Vorsprung war längst zu groß.
Die Statistik bestätigt das Bild: Wolfrsberger hatten 26 Prozent Ballbesitz, LASK 74. Zwei Schüsse ins Tor für die Hausherren, sechs für die Gäste. Und während die Gäste vier Big Chances kreierten, blieb bei Wolfrsberger die Null — das sagt mehr aus als jede Bewertung.
In der Tabelle zeigt sich die Konsequenz: LASK liegt mit 12 Punkten auf Platz zwei, Wolfrsberger mit fünf Punkten auf Rang sechs. Die Gäste haben es seit acht Spielen ungeschlagen, wenn man die Ergebnisse der Vorwoche mit einbezieht — drei Siege und ein Unentschieden davor. Wolfrsberger hingegen verloren am 15. August gegen Liestal und wissen, was nötig ist.
Substitutionen gab es für beide Seiten: Der Routinier Dibango musste in der 46. Minute weichen, bei LASK brachte man Vrioni und Molgaard Jorgensen herein. Nebenbei fiel auf, dass LASK mit 41 Kreuzen deutlich aktiver war als Wolfrsberger mit drei — das ist eine Sache des Systems, nicht des Glücks.
Die Partie war von Anfang an eine klare Sache. Nach der roten Karte in der zweiten Minute stellte Wolfrsberger um, aber der Routinier beruhigte das Spiel der Gäste nicht — sie brachten den Vorsprung über die Zeit. Was bleibt, ist ein 1:3, das die Klasseunterschiede aufzeigt.