Die Gäste übernahmen das Spiel schnell. Sie dominierten den Ball mit 64 Prozent Anteil. Slovan schuf drei große Chancen, die Gastgeber nur eine. In der 64. Minute fiel der entscheidende Treffer. Lukáš Mašek verwertete eine Gelegenheit zum 0:1. Ein Fehler entscheidet in solchen Momenten.
Die Szene ging in die Überprüfung, doch das Tor stand. Slovan parierte glänzend die Gegenangriffe. Der Zlín-Torhüter musste dreimal eingreifen. Die Gastgeber standen nur noch zu zehnt auf dem Feld, nach dem Auswechslung von Daniel Šmiga in der 68. Minute. Stellten den Bus und verteidigten lange.
Zwölf gelbe Karten zeugten von der Härte. Zlín erhielt vier, Slovan zwei. In der Halbzeitpause wurden gleich vier Spieler ausgetauscht. Milan Lexa und David Grygera kamen für Slovan. Frank Appiah und Stanislav Petruta für Zlín. Nebenbei wurden weitere Wechsel vorgenommen.
Die Statistik zeigt die Überlegenheit der Gäste. Slovan hatte 96 Angriffe, Zlín 71. Bei 464 Pässen gegenüber 275 lag die Präzision bei 79 Prozent zu 66 Prozent. Slovan warf 39 Bälle in das Strafraumgebiet, Zlín nur 11. Interessant wird es bei den Schüssen: Slovan traf viermal, Zlín einmal.
Die Tabellenlage änderte sich nicht grundlegend. Slovan bleibt an zweiter Stelle mit 13 Punkten. Zlín liegt auf dem 16. Platz mit null Punkten nach sechs Spielen. Die Verhandlungen sind festgefahren für die Gastgeber. Sie beendeten die Negativserie nicht, sondern setzten sie fort.
Letzte Spiele sprechen für sich. Slovan verlor nur einmal in den vergangenen sechs Partien. Zlín verlor alle sechs Begegnungen. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber sie zeigt die Realität. Slovan kann jederzeit einen Gang zulegen, Zlín muss dringend Punkte sammeln.