Bernabéu
Als das Feld am 14. Dezember 1947 eröffnet wurde, trug es noch den Namen Nuevo Estadio Chamartín, und Real Madrid empfing zur Premiere den portugiesischen Klub Belenenses. Erst am 4. Januar 1955 beschloss der Vereinsvorstand, die Arena nach dem damaligen Präsidenten Santiago Bernabéu umzubenennen, selbst als 2014 Verhandlungen über Namensrechte mit dem Investor IPIC aus Abu Dhabi liefen und ein «Abu Dhabi Bernabéu» im Raum stand. Daraus wurde nichts.
Am 19. April 1956 verfolgten 129.690 Zuschauer das Halbfinale im Europapokal der Landesmeister gegen den AC Milan, das Real Madrid 4:2 gewann.
Zwischen 2019 und 2024 wurde das Stadion grundlegend umgebaut, mit einziehbarem Dach und einem Rasen, der unter dem Bauwerk gelagert und bei Bedarf hervorgeholt werden kann. Am Westtrakt der Fassade steht seither nur noch der Schriftzug Bernabéu neben dem Vereinswappen, ohne den vollen offiziellen Namen – der aber unverändert weitergilt.