City Ground
Den Namen trägt die Anlage schon vom alten Platz mit, den sie ersetzte. Als Nottingham 1897 den Stadtstatus erhielt, tauften die Verantwortlichen ihr damaliges Gelände in City Ground um – und mussten es kurz darauf wegen Umbauplänen räumen. Der Ersatzbau am Südufer des Trent übernahm den Namen gleich mit und öffnete am 3. September 1898.
Am Fluss zu stehen, hat der Anlage über die Jahrzehnte mehr Umbauten eingebracht als vielen Nachbararenen. Die Trent-End-Tribüne wurde zwischen 1994 und 1996 komplett neu errichtet, rechtzeitig zur Euro 1996, und brachte das Stadion auf seine heutige Kapazität. Die Bridgford Stand aus der Saison 1992/93 trägt ein Dach mit bewusstem Knick. Am unverkennbarsten bleibt aber die Brian Clough Stand von 1980: zweistöckig, für rund 10.000 Zuschauer, bezahlt aus den Einnahmen der beiden Europapokalsiege, die Forest unter Clough 1979 und 1980 einfuhr.
Oktober 1967 sahen 49.946 Menschen, wie Forest Manchester United mit 3:1 schlug.
Der Boden gehört nach wie vor dem Stadtrat, nicht dem Klub – 2024 wurde ein Kaufpreis zwischen acht und zehn Millionen Pfund vereinbart. Eigentümer Evangelos Marinakis, seit 2017 im Besitz von Nottingham Forest, verfolgt unterdessen Pläne für eine Erweiterung auf bis zu 50.000 Plätze.