Francisco Sanchez Rumoroso
Von außen zitiert der Bau ein Schiff: Alberto Montealegre Klenner und Myriam Beach Lobos entwarfen ihn mit Blick auf die Hafengeschichte der Stadt, mitgezeichnet von Hanne Utreras Peyrin. Im Viertel El Llano hat ihm das den Beinamen El Coloso del Llano eingetragen.
Der offizielle Name geht auf Francisco Sánchez Rumoroso zurück, einen spanischen Einwanderer, Gründer der Matratzenfabrik Celta und Förderer von Coquimbo Unido. Er starb 1970; im August darauf erhielt es seinen Namen.
Was heute steht, ist ein Neubau. Für die U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2008 wurde die Anlage nach FIFA-Vorgaben von Grund auf neu errichtet, für 10.701 Millionen Pesos. Holzbänke wichen gepolsterten Sitzen, dazu kamen eine aus Europa eingeführte Anzeigetafel, eine erneuerte Beleuchtung, ein Betriebsgebäude und ein VIP-Bereich; ein Umbau von 2004 hatte 500 Millionen Pesos gekostet.
Die größten Zuschauerzahlen brachte nicht die Liga, sondern eben jenes Turnier: 16.324 am 22. November 2008 bei Chile gegen Neuseeland, davor 15.045 gegen England. Für Coquimbo Unido selbst steht die Bestmarke bei 9.617 gegen Ñublense am 12. September 2017.
Später kamen die U-17-Weltmeisterschaft 2015 und die Copa América Femenina 2018 hinzu, dazu Länderspiele der chilenischen Auswahl, etwa gegen Panama 2010 und Costa Rica 2014. Zwischen den Spieltagen tritt hier auch Musik auf, von Ana Gabriel 2014 bis Los Kjarkas 2022. Betrieben wird der Platz von der Stadt Coquimbo; eine eigene Netzseite wird seit 2013 nicht mehr gepflegt.