Giuseppe Sinigaglia
Der Architekt Giovanni Greppi plante den Bau, die Arbeiten begannen im Oktober 1926 auf dem Gelände eines bestehenden Sportplatzes, am 30. Juli 1927 wurde eröffnet. Den Namen trägt das Stadion nach Giuseppe Sinigaglia, einem Ruderer aus Como, der 1916 im Ersten Weltkrieg fiel.
Die Kapazität ist seither geschrumpft: Vor 2004 fassten die Ränge rund 18.000 Zuschauer, heute sind es 13.602.
2019, nach der Übernahme des Vereins durch die indonesische Gruppe Djarum, kam neben dem historischen Namen die kommerzielle Bezeichnung Djarum Stadio hinzu. Sportlich war die Arena 2013 Schauplatz von Halbfinals, kleinem Finale und Endspiel der NextGen Series der europäischen Nachwuchsteams, 2025 richtete sie erstmals den Como Cup aus, dessen Finale Como mit 3:0 gegen Ajax Amsterdam entschied. Musikalisch reicht die Geschichte des Platzes vom Rockfestival Monsters of Rock Italy 2004 mit Deep Purple, Status Quo und Cheap Trick bis zum Auftritt von Becky Hill beim Festival Football on the Lake im Juli 2025.
Zu Zwischenfällen kam es außerhalb der sportlichen Bilanz: Im März 2023 eskalierte in der Umgebung des Stadions eine Auseinandersetzung zwischen Anhängern von Como und Modena, im Januar 2026 musste die Polizei vor der Serie-A-Partie gegen Bologna eingreifen, zwei Festnahmen und 53 Stadionverbote waren die Folge.