Stadion de Vliert
Am Anfang stand ein Meistertitel ohne eigenes Zuhause: Nachdem der örtliche Verein BVV 1948 die Landesmeisterschaft gewonnen hatte, stand er weiter ohne Spielstätte in der Stadt da. Am 8. September 1951 eröffnete die Olympiasiegerin Fanny Blankers-Koen das Gelände. Zum ersten Spiel gegen Ajax kamen mehr als 30.000 Zuschauer — die Anlage war damals die drittgrösste der Niederlande. 1955 kam das Flutlicht dazu.
Weil die Kapazität so gross war und der Platz neutral lag, wurde De Vliert gelegentlich für fremde Partien gebraucht. Am 3. November 1971 musste PSV Eindhoven im UEFA-Pokal gegen Real Madrid ausweichen, nachdem die UEFA den eigenen Platz gesperrt hatte; 19.286 Zuschauer sahen das Spiel. 1977 wurde hier im K.-o.-Modus das Pokalhalbfinale zwischen AZ '67 und dem FC Twente ausgetragen.
Sein heutiges Gesicht bekam der Platz durch den Umbau von 1996 bis 1997: Die Laufbahn verschwand, die Ränge rückten an das Spielfeld heran, und die Kapazität fiel auf 4.500 Plätze. 2002 hoben neue Tribünen sie wieder auf 8.500, ein Umbau im Jahr 2023 senkte sie erneut. Seit 2019 wird auf Kunstrasen des Typs FieldTurf XM7 gespielt.
Auch der Name wechselte mehrfach mit den Geldgebern: Ecco Stadion de Vliert von 1998 bis 2003, BrainWash Stadion de Vliert von 2012 bis 2015, danach bis 2017 Timmermans Infra Stadion de Vliert.