Stadion Miejski w Gliwicach
Der Betongrundriss ist weitläufig und grau, der Himmel darüber ist bedeckt.
Die Anlage wurde 2011 eröffnet, nachdem das alte Jahnstadion abgerissen worden war. Das Spielfeld ist mit Naturrasen belegt. Im Hintergrund der Fotos ist die Kontur der Stadt zu sehen, aber kein markantes Wahrzeichen.
Die Beleuchtung besteht aus separaten Masten, die über dem Spielfeld stehen. An den Außenwänden sind Werbetafeln angebracht, die Sponsoren der Ekstraklasa zeigen. Ein rotes Display an der Tribüne zeigt die Zeit an. Die Farben der Sitzreihen variieren; teilweise ist ein Muster aus Rot und Blau zu erkennen. Die Menschenmenge ist dicht, aber die Stimmung wirkt ruhig.
Die Heimstätte des Piast Gliwice ist überschaubar. Hier wird das Spiel nicht nur geschaut, sondern gelebt. Die Spieler bewegen sich auf einer Fläche, die durch den Zaun im Vordergrund begrenzt wird. Die Kamera blickt von einer erhöhten Position herab. Die Architekten haben auf eine massive Überdachung verzichtet, der Wind kann frei wehen. Die Stadionmauern sind hoch, aber der Raum wirkt offen. Die Tribünen sind mit Logen unterbrochen, die Glasfronten reflektieren das Licht.
Die Geschichte des Ortes liegt tief begraben. Der Rasen wird gepflegt, die Linien sind weiß. Die Tore stehen frei. Die Zuschauer warten auf den Anpfiff. Die Atmosphäre ist konzentriert.