Im Achtelfinal der Coupe de France setzte sich der FC Dunkirk am Samstag nachmittags mit 29:27 beim CA Ivry durch. Die Gäste aus der Nordfrankreich zeigten sich in der zweiten Halbzeit entscheidend, nachdem die Gastgeber lange im Spiel geblieben waren. «Und dann» kam der Moment, in dem es um alles ging.
Ivry hatte in den letzten Spielen unterschiedliche Leistungen gezeigt. Am 22. August gewann man knapp gegen Saran mit 34:33, vier Tage zuvor verlor man gegen Val-d'Oise mit 14:15. «Leisteten sich zu viele Fehler» könnte man vielleicht sagen, doch die Statistik liegt nicht vor. Interessant wird es bei der Bilanz der letzten fünf Partien: zwei Siege, drei Niederlagen.
Dunkirk kam aus einer anderen Richtung. Am 14. August gewann man mit 30:29 gegen Caen, davor gab es ein Remis gegen Celestat Elsass. «Kamen zurück ins Spiel» – das trifft es vielleicht. In den Spielen gegen Lims und USAM Nîmes gab es jeweils nur einen Torunterschied. Die Gäste zeigten, dass sie in engen Duellen besser abschneiden.
Was das Ergebnis bedeutet, ist noch nicht klar. Beide Teams haben keine konstante Form. Ivry verlor zuletzt gegen Traublay mit 25:32, Dunkirk unterlag gegen Lims mit 33:35. «Nebenbei» fällt auf: beide Seiten haben in den letzten Spielen oft knapp verloren oder gewonnen. Nichts deutet auf eine dominante Klasse hin.
Die Partie selbst verlief ohne große Skandale oder Überraschungen. Es war ein Spiel, das über die volle Zeit offen blieb. Wer heute besser war, zeigt sich erst in den nächsten Begegnungen. Die Tabelle gibt hier keine Auskunft – dazu fehlen die Daten. «Das Verhältnis ist zerrüttet» könnte man sagen, aber das ist eine Wertung, kein Fakt.