Bei der Begegnung im Rahmen des FIBA-Weltcups setzte sich Serbien am 31. August 2026 mit 76:64 gegen Italien durch. Die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Phasen konzentrierter, während die italienische Mannschaft zu viele Fehler im Übergang machte. Es war der zweite Sieg für Serbien in dieser Runde, Italien bleibt auf der Suche nach der ersten Partie.
Die Statistik zeigt, wo das Spiel entschieden wurde. Serbien traf 22 von 54 Würfen, Italien kam auf 17 von 49. Beide Teams verwandelten je sieben Dreier, doch der Unterschied lag bei den Zwei-Punkte-Würfen. Serbien kontrollierte den Rebound: 31 zu 23, davon 14 offensive gegen acht. Das bedeutete mehr Möglichkeiten nach eigenen Fehlwürfen.
Interessant wird es bei den Strafwürfen. Serbien warf 25 von 32, Italien 23 von 26. Die italienische Mannschaft ging mit 30 Fouls an die Bank, Serbien mit 22. Das sagt etwas über die Disziplin im Spiel. Italien warf sich in viele Zweikämpfe, Serbien hielt sich zurück und nutzte die eigenen Chancen. Nebenbei fiel die Anzahl der Steals: Italien 11, Serbien 8. Die Italiener versuchten mehr, doch die Effektivität fehlte.
Die Vorkämpfer geben Kontext. Italien hatte zuletzt gegen Bosnien-Herzegowina verloren, 76:78. Davor stand ein 83:61 gegen Estland. Serbien beendete die Negativserie gegen Frankreich mit einem 102:73 über Island. Die letzten Spiele zeigen, dass Serbien gerade in die richtige Richtung läuft, während Italien noch nach Konstanz sucht.
Das Ergebnis verändert die Gruppensituation. Serbien hat den zweiten Sieg, Italien den ersten Fehlschlag. Die Punkteverteilung wird entscheidend sein, wenn die Gruppenphase endet. Wer die Spiele gegen die stärkeren Gegner gewinnt, hat die Nase vorn. Und es wird spannend, wie Italien aus der Niederlage lernt.