Am Freitagabend in Valence endete die Auftaktrunde der ProLigue knapp für die Gäste. Cherbourg gewann 36 zu 35 gegen den Gastgeber, und das nach einer engen Partie. Wir hatten auf ein Heimglück gesetzt, doch der Ball rollte anders als erwartet.
Die Statistiken der letzten Spiele geben einen ersten Eindruck. Valence hatte zuletzt gegen Draguignan 32 zu 25 gewonnen, doch davor ging es gegen Pont-Combos dreimal verloren. Cherbourg verlor durchweg, auch gegen Chartres 27 zu 43. Nebenbei zeigt das: Beide Teams kamen nie richtig in die Zweikämpfe.
Was den Unterschied machte, bleibt in den Zahlen verborgen. Fünf Tore Differenz, das ist wenig, aber genug. Interessant wird es, wenn man die Defensivleistung betrachtet. Cherbourg schenkte das Tor nicht, Valence fand den Rhythmus nicht. Der Platz war schwer, das Spiel auch.
Und dann kam die Entscheidung. Cherbourg brachte den Vorsprung über die Zeit, Valence blieb ohne Antwort. Wir hatten 57 Prozent für die Heimmannschaft berechnet, doch die Rechnung ging nicht auf. Die Gäste brachten es über die Zeit, die Gastgeber nicht.
In der Tabelle ändert sich zunächst nichts. Beide Mannschaften stehen mit null Punkten da, die Plätze sieben und acht bleiben vorerst stabil. Aber morgen beginnt ein neuer Abschnitt. Und in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, sondern der Wille, das Ergebnis zu halten.