Ungarn (U18, Frauen) und Rumänien (U18) beendeten ihr Spiel um die Punktverteilung beim Weltmeisterschaftsturnier der Frauen bis 18 Jahre am 3. August 2026 mit 24:24. Die Gastgeberinnen hatten zuvor drei Siege in Folge gefeiert und lagen damit an der Spitze der Tabelle, die Rumäninnen kamen auf zwei Siege und ein Unentschieden. Interessant wird es nun, wie sich die beiden Teams im weiteren Verlauf behaupten, wenn die Gruppeneinteilung feststeht.
Das Spiel selbst bot keine klaren Akzente, die man in Minuten festhalten könnte. Die Gastgeberinnen zeigten, was sie in den Vorpartien bereits demonstriert hatten: Kontrolle über das Tempo, wenn auch nicht immer über das Ergebnis. Und dann gaben die Rumäninnen nicht auf, als es darauf ankam. Die Abwehr stand, die Übergänge waren zäh, und am Ende zählte nur die Differenz von null Punkten.
Die Tabellenlage vor dem Match spricht für sich. Ungarn mit sechs Punkten, Rumänien mit vier – ein Unterschied, der sich durch dieses Unentschieden nur marginal verändert hat. Nebenbei sei angemerkt, dass beide Teams bereits drei Spiele absolviert haben, was bedeutet, dass die Gruppenphase bald zu Ende gehen könnte.
Die letzten Auftritte der Gastgeberinnen zeigten eine klare Tendenz: 35:29 gegen Schweden, 53:15 gegen Kanada, 40:29 gegen Tunesien. Das war offensive Handballarbeit, die jetzt auf eine defensive Gegenwehr traf. Die Rumäninnen hatten es mit China verloren, aber gegen Kasachstan und Uruguay gewonnen – ein Bild, das nicht minder ambitioniert wirkt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Unentschieden im Spitzenspiel oft mehr sagt als ein knappes Ergebnis. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn beide Seiten gleich viel zu bieten haben. Die Punkteverteilung ändert nichts an der Tatsache, dass Ungarn weiterhin an der Spitze steht, aber Rumänien hat gezeigt, dass es nicht einfach abzuschreiben ist.