Ein Klub-Freundschaftsspiel, 30. August 2026, spielte der Gastgeber Rapperswil-Jona Lakers gegen die Nürnberg Ice Tigers. Das Ergebnis lautete 7:4 für die Hausherren, die damit ihre Reihe von Ergebnissen fortsetzten, die seit den ersten Augustwochen zu verzeichnen sind.
Nebenbei ist die Vorgeschichte relevant: Die Lakers gewannen am 28. August mit 7:2 gegen České Budějovice, nachdem sie am 15. mit 1:8 gegen Zug unterlagen und am 14. mit 1:7 bei EHC Kloten verloren hatten. Die Ice Tigers trafen am 29. August auf Zug und unterlagen dort 1:4. Davor lagen ihre letzten Spiele bereits Monate zurück — 2:3 gegen Bremerhaven, 4:3 gegen Frankfurt Löwen, 4:6 gegen Bremerhaven, 4:1 gegen Grizzlys Wolfsburg.
Und dann fällt auf, wie unterschiedlich die Verläufe waren. Die Lakers zeigten in der Partie am 28. eine offensive Linie, die sie nun gegen Nürnberg weiterführten. Interessant wird es bei der Frage, ob das System stand oder ob Änderungen vorgenommen wurden. Die Zahlen allein sagen wenig aus, wenn man nicht sieht, wer wann den Gegner an die Wand spielte.
Die Ice Tigers kommen aus einer Phase, in der sie nur noch auf Ergebnisse aus dem März zurückgreifen können. Das ist kein Zeichen von Kontinuität. Vier Spiele in drei Monaten, davon zwei Niederlagen gegen Bremerhaven. Dass sie nun in Rapperswil eine klare Niederlage hinnehmen mussten, passt in dieses Bild.
Was das Ergebnis bedeutet, ist klar: Die Lakers beenden nicht nur eine Negativserie, sie zeigen auch, dass sie im Aufwind sind. Die Ice Tigers wiederum haben keinen Zusammenhang mehr zwischen Training und Spielpraxis. Sie zitterten sich nicht zum Sieg, sie verloren klar.