Am Freitagabend trafen Argentinien und Australien im Rahmen eines freundschaftlichen internationalen Turniers aufeinander. Das Spiel endete mit einem knappen Unentschieden von 28 zu 28, nachdem beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit aufholten, was ihnen zuvor fehlte. Interessant wird es dabei, wie sich die Formkurven der beiden Teams in diesem Duell widerspiegeln.
Die Gastgeber kamen nicht gut ins Spiel. In den letzten fünf Partien hatten sie nur einen Sieg verbucht, bevor sie am 29. August mit 21:27 gegen Australien verloren. Die Australier zeigten sich in dieser Zeit deutlich stabilisierter und gewannen vier ihrer letzten fünf Auftritte. Und dann änderte sich der Verlauf, als beide Teams in der Schlussphase mehr Energie freisetzten.
Die Statistik bestätigt, was man im Spiel sah: Beide Seiten schufen annähernd gleich viele Chancen, doch die Effizienz blieb fraglich. Bei so einem hohen Ergebnis von 28:28 zeigt sich, dass die Defensive nicht dicht genug stand. Nebenbei fiel auf, dass Argentinien seine Talfahrt in der Serie durch dieses Ergebnis nicht fortsetzte, aber auch keinen Durchbruch schaffte.
Was das Unentschieden bedeutet, hängt von der Perspektive ab. Für Australien ist es ein Zeichen, dass die Dominanz aus der Vormonatsphase nicht mehr selbstverständlich ist. Für Argentinien könnte es ein erster Schritt sein, um aus der Krise zu kommen. Die Hitze bremste das Tempo in den ersten Minuten noch, aber danach wurde das Spiel offener.
Ein Vergleich mit den vorherigen Begegnungen zeigt: Am 29. August gewann Australien klar, heute reichte es nur zum Remis. Das deutet darauf hin, dass die Gastgeber sich verbessert haben, während die Australier weniger sicher agierten. Ein Fehler entscheidet in solchen Spielen oft mehr als die reine Spielstärke.