Am Donnerstagabend trafen ALBA Berlin und Chemnitz 99ers in der BBL aufeinander. Die Berliner gewannen mit 99 zu 82 Punkten. Das Spiel fand am 18. September 2026 statt. Es war ein klarer Sieg der Heimmannschaft vor eigenem Publikum.
interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet. ALBA kontrollierte das Spiel von Beginn an. Die Gäste hatten Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden. Nebenbei fiel auf, dass Chemnitz nur vier Dreierwarf, während Berlin acht traf. Das veränderte die Dynamik im Feld.
Die Zahlen bestätigen den Eindruck. Berlin erzielte 32 Treffer aus dem Feld, Chemnitz 29. Aber der entscheidende Unterschied lag woanders. Die Berliner sammelten 48 Rebounds gegen 31 der Gäste. Der offensive Rebound-Vorteil von 19 zu 10 zeigte sich immer wieder. Chemnitz kam zurück ins Spiel, fand nie ins Spiel.
Wir hatten den Heimsieg vorhergesagt, mit einer Sicherheit von 59 Prozent. Die Rechnung ging auf. Die Überlegenheit in der Offensive und am Rebound ist kein Zufall. Das ist Trainerarbeit, die sich über die Zeit aufbaut.
Für Berlin bedeutet das einen weiteren Schritt nach vorn. Die Mannschaft zeigte Konstanz nach den schwächeren Spielen im Juni. Chemnitz verlor zum ersten Mal in dieser Saison und brach damit eine Serie. Die Differenz von 17 Punkten war nicht zufällig entstanden.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht über Minuten entschieden werden. Sondern über drei, vier Episoden. ALBA hat diese erwischt. Chemnitz hat sie verschlafen.