Am Dienstagabend setzte sich Brabrand im dänischen Pokal mit 2:1 gegen Viborg durch. Es war die Runde der 32 Mannschaften, und der Zweitligist aus Sønderjylland schlug den Erstligisten. Das Spiel endete mit einem Treffer Vorsprung, obwohl die Statistik auf der anderen Seite lag.
Der erste Treffer kam überraschend früh. M. Frandsen nutzte eine Gelegenheit in der zehnten Minute und legte den Grundstein für den Erfolg. Nebenbei fiel auf, dass Brabrand von Beginn an aggressiv auflief und den Gegner nicht zur Ruhe kommen ließ. Die Gastgeber konnten den Rhythmus halten und bauten die Führung aus.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. F. Jorgensen erhöhte in der 43. Minute, nachdem O. Mandrup bereits die gelbe Karte gesehen hatte. Der Routinier beruhigte das Spiel nicht, sondern sorgte für Unruhe. Brabrand machte den Deckel drauf und ging verdient in die Pause.
D. Hanza verwandelte den Elfmeter in der 51. Minute und entschied das Spiel praktisch. Und dann kamen die Wechsel. In der 56. Minute wurden gleich zwei Spieler ausgetauscht, O. Mandrup musste gehen, M. Tofting kam rein. Später folgten weitere Änderungen bei beiden Seiten, doch die Tore blieben die entscheidende Größe.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Viborg hatte 78 Angriffe, Brabrand 45. Die Gäste gewannen die Eckbalken mit 10 zu 2. Aber viele Schüsse mit einem Tor bedeuten, dass die Chancen nicht genutzt wurden. possession war bei beiden Teams bei 0,5, also gleichauf.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt, mit 95 Prozent Sicherheit. Der Prognose ging es daneben. Was den Match umdrehte, war die Effizienz in den entscheidenden Momenten. Brabrand brauchte drei Chancen, Viborg brauchte sie nicht.
Das Ergebnis bedeutet für Brabrand den Einzug in die nächste Runde. Für Viborg ist die Saison damit in dieser Disziplin beendet. Der Favorit ging leer aus, und das ist ein Beispiel dafür, dass der Pokal eigene Gesetze hat.