Am Mittwochabend trafen Brøndby und Sporting in der 1. Qualifikationsrunde im Finale der UEFA Women's Champions League aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 4:1 für die dänische Mannschaft. Die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an eine gewisse Überlegenheit, die sich im Ergebnis niederschlug.
Interessant wird es bereits in der zehnten Minute, als ein Eigentor von Ashley Barron die Gäste in Schrecken versetzt. Es ist die 12. Minute, als der Ball ins eigene Netz geht. Und dann ist die Führung geboren, bevor die Gäste richtig ins Spiel kommen. Nebenbei bemerkt, ist das ein Moment, der die Stimmung im Stadion sofort kippen lässt.
Die Phase danach ist geprägt von Zweikämpfen auf beiden Seiten. In der 22. Minute erhält Ruby Grant die erste gelbe Karte, in der 37. Minute folgt Mila Bischoff. Diese Situationen zeigen, wie eng das Spiel wurde, nachdem die Führung bestand. Telma Encarnacao erhielt in der 82. Minute ebenfalls eine Verwarnung. Es ist nicht immer schön anzusehen, wenn die Nerven liegen.
Auf der einen Seite fällt in der 41. Minute das Tor durch Cecilie Buchberg. Auf der anderen Seite trifft in der 61. Minute Telma Encarnacao für Sporting. Wir hatten zuvor eine Prognose abgegeben: Heimsieg mit einer Sicherheit von 40 Prozent. Diese Einschätzung hat sich bestätigt, weil Brøndby die Chancen besser nutzte. In der 66. Minute erhöht Emma Pelkowski und in der 69. Minute legt Malin Brenn nach.
Um die Ergebnisse zu halten, wurden viele Spielerinnen gewechselt. Ab der 57. Minute wurden Anpassungen vorgenommen, unter anderem für Florencia Bonsegundo. In der 60. Minute folgte Mathilde Rasmussen. Später folgten Andreia Bravo und Madalena Marau in der 72. Minute. Neuza Besugo kam in der 78. Minute dazu, bevor Amy Rodgers und Mila Bischoff eingewechselt wurden.
Sporting hatte mit 58 Prozent mehr Ballbesitz, doch die Effizienz fehlte. Brøndby schoss 10-mal auf das Tor, Sporting nur 5-mal. Bei den Fehlschüssen lag Sporting mit 7 vor Brøndby mit 8. Beide Seiten hatten jeweils 5 Eckbälle. Es zeigte sich wieder mal: Ballbesitz allein gewinnt keine Spiele, wie man es aus Dokumentationen kennt.
Das 4:1 bedeutet für Brøndby einen starken Start in die Runde. Die Gastgeberinnen stehen kurz vor dem Abschluss der Qualifikation. Für Sporting war es ein Tag, an dem die Konter nicht zündeten. Die Tabelle wird sich dadurch verschieben, doch der Fokus liegt nun auf dem nächsten Spiel.