Digenis Isoponas — Aris: Ein Tor entscheidet
Im dritten Spiel der Regular Season des Ersten Divisions setzte sich Aris bei Digenis Isoponas mit 1:0 durch. Das einzige Tor fiel in der 84. Minute durch R. Effaghe. Digenis bleibt damit ohne Punktgewinn und rutscht weiter nach unten, während Aris die Punkte mit nach Hause nimmt.
Die Partie war von Disziplinproblemen geprägt. Bereits in der 26. Minute sah D. Lelle die erste gelbe Karte, wenig später folgte V. Papafotis. In der zweiten Halbzeit kamen L. Maras und Gustavo Paje hinzu. Nebenbei fiel auf, dass Digenis den Faden verlor, wenn Aris den Ball sicher besaß. Die Gelben waren ein ständiger Begleiter, sie zeigten, dass die Konzentration nicht durchhielt.
Wechsel fanden gehäuft statt. In der 62. Minute tauschte Aris D. Keita gegen V. Papafotis. Digenis reagierte in der 65. Minute und brachte D. Gaustad für D. Lelle. Später folgten weitere Veränderungen: D. Galyata und Werton für Digenis, A. Athanasiou und L. Papastylianou für Aris. Gustavo Paje wurde in der 90. Minute ausgewechselt, R. Pardo kam für Digenis. Der Wechsel stockte oft, als wäre die Zeit gegen die Uhr gelaufen.
Dann kam die Minute, die alles veränderte. In der 84. Minute traf R. Effaghe. Vorher hatte Digenis den Eindruck erweckt, die Partie im Griff zu haben, nicht durch Spiel, sondern durch das Halten des Gegners. Die Karte in der 90+6. Minute für M. Matysik war die letzte Note. Das Tor fiel spät, es war ein Moment, der den Rest der Szene bestimmte.
In der Tabelle zeigt sich der Unterschied deutlich. Digenis liegt auf Platz 14 mit null Punkten aus drei Spielen. Aris sammelt mit vier Punkten den achten Platz. Die Gäste hatten zuvor ein Unentschieden und einen Sieg, dazu eine Niederlage. Digenis verlor alle drei Begegnungen. Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele betrachtet: Digenis scheiterte an Omonia Aradippou und Omonia 29. Mai, Aris begann mit einem klaren Sieg.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass drei oder vier Momente den Match machten, nicht die Summe der Minuten. Digenis wartet weiterhin auf den ersten Punkt. Aris hat gezeigt, dass es auch auswärts punkten kann. Das Verhältnis ist noch nicht zerrüttet, aber die Richtung ist klar.