Шальке 04 — Эльверсберг 0:0 am Sonntag auf der Feltins-Arena. Die Begegnung der vierten Runde der Bundesliga endete ohne Treffer, die Heimanner blieben im Mittelfeld stehen, die Gäste nahmen zwei Punkte mit nach Hause. Es war ein Abtakt, in dem keine Seite den anderen überzeugen konnte.
Interessant wird es, wenn man die Verteilung der Zeit betrachtet. In der zweizenten Halbzeit wurden die Einwechselungen häufiger, und nebenbei fiel auf, dass die Heimanner den Ball nicht besser in Gefahr brachten. Die Einwechselung von Timo Becker und Edin Džeko in der zweiten Halbzeit sollte Fragen beantworten, die die erste Halbzeit aufgeworfen hatte. Doch die Situation änderte sich nicht wesentlich.
Die Statistik zeigt, was man schon im Spiel sah. Der Gast hatte mit 61 Prozent mehr Ballbesitz, doch der Heimangriff blieb effektiv schwach. Elf versucheten Dribblings, davon neun erfolgreich — nebenbei ein Hinweis auf die Angriffsstrategie, die auf Einzelaktionen setzte. Die Gäste dagegen konnten 40 Dribblings versuchen, 20 davon waren erfolgreich. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die Anzahl der Torchancen vergleicht: eine große Chance für den Heimverein, null für den Gast.
Die Gelben Karten waren ein Zeichen für die Härte des Spiels. Felix Keidel und Hassan Kurucay wurden auf der Heimseite verwarnt, Noah Darvich auf der Gastseite. Die Fouls verteilten sich gleichmässig: zehn auf jeder Seite. Interessant wird es, wenn man die Tacklingstatistik betrachtet: Der Gast konnte nur acht Tacklings erfolgreich abschießen, der Heimverein zwanzig. Das zeigt, dass die Gäste mehr Raum brauchten, um das Spiel zu gestalten.
In der Tabelle bleibt der Heimverein auf Platz elf mit fünf Punkten, die Gäste sitzen auf Platz sieben mit sieben Punkten. Der Prognoseversuch, die Gäste als Favoriten zu sehen, traf nicht ein. Wir gaben einen Sieg der Gäste mit 44 Prozent Wahrscheinlichkeit an — und der Match ging einen anderen Weg. Die Ungenauigkeit im letzten Drittel entschied nicht über den Erfolg, sondern über die Unentschiedenheit.