Libertad Asunción gewinnt im Elfmeterschießen gegen Fernandino de la Mora
In der Runde der letzten 16 des Pokals von Paraguay setzte sich die Auswärtsmannschaft nach einem 1:1 und einem Elfmeterschießen durch. Das Spiel endete am 23. September 2026 mit einem knappen Sieg für die Gäste aus der Hauptstadt, die nun im Viertelfinale stehen. Und dann kam die entscheidende Phase, als beide Teams unter Druck gerieten.
Fernandino de la Mora ging nach neun Minuten in Führung, bevor G. Aguilar in der 21. Minute ausglich. R. Chaparro traf in der 33. Minute zum 2:1, doch in der 34. Minute glichen die Gastgeber sofort wieder aus. Interessant wird es, wenn man bedenkt, wie schnell die Partie drehte — drei Tore in nur 25 Minuten veränderten den Verlauf völlig.
In der Verlängerung blieben beide Seiten torlos, bis das Elfmeterschießen folgte. Bei 120+2 Minuten trafen beide Seiten, bei 120+3 ebenfalls. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber ab 120+4 Minuten nicht mehr konsequent trafen, während Libertad den entscheidenden Ball verwandelte. Das Elfmeterschießen endete 2:3 für die Auswärtsmannschaft.
Die Statistiken zeugten von einer ausgeglichenen Begegnung. Die Gastgeber hielten 35 Prozent Ballbesitz, die Gäste 65 Prozent. Beide Teams absolvierten je rund 100 Angriffe, doch die Effizienz war unterschiedlich: Libertad hatte zwei Treffer auf dem Ziel, während die Heimmannschaft nur einen traf. Die hohen Angriffe ohne klare Vorhersagbarkeit machten deutlich, dass das Spiel nicht durch Dominanz, sondern durch Präzision in entscheidenden Momenten entschieden wurde.
Das Ergebnis bedeutet für Libertad den Einzug ins Viertelfinale des Pokals. Für Fernandino de la Mora bedeutet es das Aus nach einer spannenden Leistung. Und dann bleibt nur die Erkenntnis, dass solche Spiele oft über Sekunden und Sekunden entscheiden — nicht über Tabellenpositionen oder Formkurven.