Am Sonntag traf Helsingborgs im Stadion Olympia auf Norrby. Die Partie endete 0:0 in der Superettan, Runde 25. Beide Mannschaften gingen mit derselben Anzahl Punkte von der Bühne.
In der ersten Halbzeit gab es wenig Raum für Kreativität. Norrby hielt den Ball, Helsingborgs wartete. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste kontrollierten, ohne den nötigen Schwung zu finden. Interessant wird es erst, wenn man die Zahlen anschaut.
Die zweite Hälfte brachte Abwechslung durch Einwechslungen. Osman Abdulkadir Addo kam für Helsingborgs, Erik Lindell und Samuel Asoma folgten. Norrby reagierte mit Amin Al-Hamawi und Karl Jamie Bichis. Gelbe Karten zeigten die Spannung: Alexander Johansson, Ture Spendler und Filip Gustafsson wurden verwarnt.
Die Statistik erzählt eine andere Geschichte. Norrby dominierte mit 52 Prozent Ballbesitz und 94 Angriffen. Helsingborgs hatten 48 Prozent und 67 Angriffe. Doch die Torgefahr fehlte. Norrby schoss sechsmal neben das Tor, traf nie. Helsingborgs kamen auf zwei Treffer ins Ziel von zehn Versuchen daneben.
Im Klassenspiegel bleibt Helsingborgs an zehnter Stelle mit dreißig Punkten. Norrby liegt dreizehnt, vierundzwanzig Punkte sammeln. Der Abstand von sechs Zählern bleibt gleich, die Partie ändert nichts an der Tabelle.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Sicherheit lag bei vierzigfünf Prozent. Der Matchplan ging nicht auf. Norrby verteilte den Ball, doch der entscheidende Moment fehlte. Und dann stand am Ende nichts.