Im Rio-Cup um den dritten Platz setzte sich Sapaião Corrêa am 23. September 2026 mit 2:0 gegen Madureira durch. Die Gäste aus São Paulo sicherten sich den Bronzerang durch zwei Treffer in der ersten und letzten Spielminute. Campos Matheus traf in der 36. Minute, Victor Paulo besiegelte das Ergebnis kurz vor Schluss in der 90+3. Minute. Interessant wird es dabei, wie unterschiedlich die Spiele beider Teams liefen.
Madureira hatte die Chance auf einen Heimerfolg, doch Campos Matheus nutzte eine Gelegenheit in der 36. Minute und eröffnete die Rechnung. Die Gastgeber lagen nun unter Druck, und dann kam die zweite Niederlage nach der Begegnung vom 16. September, die noch 1:1 geendet hatte. Ein Spiel, das sich eigentlich anfühlen sollte wie ein Rematch, wurde zur Bestätigung der anderen Mannschaft.
Victor Paulo fügte in der 90+3. Minute den Schlusspunkt. Der Treffer kam spät, doch er war nicht überraschend — Madureira hatte in den letzten Minuten nichts mehr zu bieten. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber trotz 135 Angriffen nur fünf Treffer aufs Tor landeten, während die Gäste mit 80 Angriffen sechs ins Ziel brachten. Effizienz entschied hier.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild: Madureira dominierte in Ballbesitz mit 59 Prozent, doch die Qualität der Chancen war fraglich. Fünf Schüsse aufs Tor bei 135 Angriffen — das ist wenig. Sapaião Corrêa traf mit 41 Prozent Ballbesitz sechsmal ins Ziel. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so viele Angriffe hat und kaum verwertet.
Die Gastgeber waren seit acht Spielen ungeschlagen, bevor sie gegen die Gäste aus São Paulo verloren. Fünf Spiele hintereinander ohne Niederlage — und dann zwei Tore in einer Halbzeit kassiert. Wir hatten einen Sieg für Madureira mit 83 Prozent Sicherheit vorhergesagt. Der Match ging anders, weil die Gäste konsequenter blieben. Ein Fehler entscheidet, und in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht — nur die Minuten, in denen man da ist.