Mezőkövesd-Zsóry trug am Samstag in der NB II, Regular Season, Runde 8, mit 4:1 gegen Kazincbarcika. Das Spiel endete in Budapest, die Gastgeber setzten sich deutlich durch. Interessant wird es bei der Frage, warum die Gäste trotz mehr Ballbesitz nicht näher kamen.
Die erste Szene des Spiels lieferte den Auftakt: Ottucsak traf in der 14. Minute und legte den Grundstein für den Vormarsch. Und dann folgte Rab in der 21. Minute, der die Führung verdoppelte. Die Gäste reagierten kaum, während die Gastgeber bereits zwei Tore auf dem Brett hatten.
Kovacs erhöhte in der 42. Minute auf 3:0, bevor die Halbzeit mit zwei gelben Karten für Varjas und Hudak endete. Nebenbei fiel auf, dass Kazincbarcika in dieser Phase den Überblick verlor. Ferenczi und Hudak wurden in der 46. Minute ausgewechselt, was die Umstellung der Gäste einleitete.
Rab erzielte in der 52. Minute sein zweites Tor, und Varjas sorgte in der 75. Minute für den Endstand. Interessant wird es bei den Tauschaktionen: Rab, Pinter und Keresztes wurden in der 70. Minute gebracht, Zachan folgte in der 81. Minute. Die Gastgeber kontrollierten das Tempo.
Die Statistik zeigt: Kazincbarcika hatte 89 Angriffe und 51,755 Prozent Ballbesitz, doch 10 Tore auf Ziel bei nur 4 Treffern der Gäste sprechen für sich. Und dann kommt der Punkt, an dem die Zahlen lügen – viele Chancen, wenig Ergebnis.
Mezőkövesd-Zsóry steigt damit auf den achten Platz, Kazincbarcika bleibt Vierten. Die Gastgeber haben seit fünf Spielen nur einmal gewonnen, doch dieser Sieg ändert die Dynamik. Nebenbei sei gesagt: Unser Prognose favorisierte die Gäste, doch der Match veränderte die Rechnung.