Am Sonntag, den 14. September 2026, trafen Naft und Karbala in der irakischen Liga aufeinander. Die Heimmannschaft siegte mit 2:1. Das Ergebnis ändert nichts an der Klassifizierung: Naft bleibt Fünfter mit 12 Punkten, Karbala rutscht weiter auf Platz 18 ab.
Das Spiel lief erst einmal wie erwartet. Erst in der 32. Minute geschah etwas, das den Rhythmus veränderte. M. Al Baqer von Karbala erhielt eine rote Karte. Der Schiedsrichter sah ein Vergehen, das nicht zu übersehen war. «Nebenbei» fiel auf, dass die Heimmannschaft danach ruhiger spielte, obwohl der Ball nicht unbedingt zu ihnen wanderte.
Erst in der 67. Minute fiel das erste Tor. H. Khalaf verwandelte einen Elfmeter für Naft. Karbala stand nun mit neun Spielern da und suchte nach Wegen, wieder ins Spiel zu kommen. «Und dann» geschah in der 83. Minute etwas, das die Gäste überraschte: S. Gbadebo köpfte einen Ball ins eigene Netz. Aus einer Ecke, die Karbala selbst gebracht hatte. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie diese Szene zustande kam.
In der 90. Minute plus sechs Minuten fügte C. Opare den Endstand nach. Naft hatte 4 Treffer auf Ziel, Karbala nur 2. 110 Angriffe gegen 96. 57 Prozent Ballbesitz für die Heimmannschaft. Die Zahlen sagen wenig über das Spiel aus. Drei Episoden entschieden es: die rote Karte, der Eigentor-Kopfball, der späte Treffer.
Wir hatten zuvor eine Heimsiegprognose abgegeben, mit 45 Prozent Sicherheit. Die Prognose stimmt. Nicht weil Naft dominierte, sondern weil Karbala in der 32. Minute den entscheidenden Fehler machte. Eine rote Karte ändert die Taktik, verändert die Psyche, lässt den Rest des Spiels anders aussehen.
Naft liegt unverändert auf Platz 5, 7 Spiele, 3 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage. Karbala hat 7 Spiele, 1 Sieg, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen, 5 Punkte. Der Abstand zwischen den Mannschaften bleibt bestehen. Das Spiel ändert nichts an der Tabelle, aber es bestätigt, was man erwartet hatte.