NEC und URA trafen am Dienstag in der vierten Runde der Premier League aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 4:1 für die Gastgeber. Drei Tore fielen in der ersten Halbzeit, zwei weitere kamen nach dem Wechsel.
Es begann früh. In der zweiten Minute erzielte I. Mugulusi den ersten Treffer. Die Gäste hatten wenig Zeit, sich zu orientieren. Elf Minuten später verdoppelte J. Jarieko die Führung. URA spielte weiter nach vorne, doch die Struktur blieb brüchig.
Interessant wird es in der zweiten Hälfte. R. Basangwa markierte in der 42. Minute das 3:0. URA bekam kurz danach in der 44. Minute über E. Lubwama einen Trostpreis. Doch das Spiel war entschieden. In der 49. Minute sorgte Basangwa für den 4:1-Endstand.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. URA hatte mit 57 Prozent mehr Ballbesitz und 201 Angriffe gegen 172. Aber nur zwei Schüsse trafen aufs Tor – davon eines zum Anschlusstreffer. NEC traf achtmal, nur zwei schlugen daneben. Nebenbei: sieben Ecken für die Gäste, zwei für die Gastgeber. Der Ballbesitz täuscht hier.
Wir hatten den Heimsieg vorhergesagt, mit 51 Prozent Sicherheit. Das Ergebnis bestätigt die Einschätzung. URA dominierte im Spielaufbau, doch in entscheidenden Momenten fehlte die Präzision. NEC wartete, nutzte die wenigen Chancen, die sich boten.
In der Tabelle bedeutet das: NEC bleibt auf Platz zwei, vier Spiele, drei Siege, ein Unentschieden, null Niederlagen, zehn Punkte. URA rutscht weiter ab, elfter Platz, drei Spiele, ein Sieg, zwei Niederlagen, drei Punkte.
Die Gäste hatten zuletzt gegen Villa verloren und gegen Merunz gewonnen. Die Gastgeber zeigten nach dem 0:0 gegen Mbarara City eine klare Linie. Das Verhältnis ist klar: NEC kann jederzeit einen Gang zulegen, URA muss erst finden, wie es Tore macht, wenn der Ballbesitz nicht reicht.