Finale Begegnung der Regular Season
Am 22. September 2026 trafen die Phoenix Mercury auf die Dallas Wings in der WNBA. Die Gastgeberinnen gewannen 87:86 und beendeten die Partie mit einem Punkt Vorsprung. Es war die dritte Begegnung zwischen den beiden Teams in dieser Saison, und diesmal war es die Mercury, die den Kürzeren zogen — nein, das Gegenteil geschah.
Dallas kontrollierte den Großteil des Spiels. Der größte Vorsprung der Gäste lag bei 14 Punkten, während Phoenix nur einmal einen Punkt führte. Der Unterschied: Dallas machte früh den Sack zu und dachte, das Spiel sei entschieden. Die Mercury blieben jedoch kompakt, gaben nicht auf und nutzten ihre wenigen Fehlerfreiheiten. Fünf Turns wurden von Phoenix verschuldet, Dallas neuntausendachtzig — nein, neunmal. Das war der entscheidende Faktor.
Die Statistiken lesen sich zunächst wie eine Niederlage für Phoenix. Dallas dominierte die Rebounds mit 42 zu 32, vor allem im Offensivbereich mit elf zu sechs. Die Gastgeberinnen konzentrierten sich stattdessen auf den Bereich unter dem Korb: 40 Punkte im Paint gegenüber 22 für Dallas. Auch bei den Freiwürfen war Phoenix effizienter, 26 von 30 Versuchen, während Dallas nur 14 von 21 traf. Die Quote ist gestiegen, als Dallas versuchte, alles über die Dreipunktlinie zu lösen — zehn Treffer, ja, aber zu wenig für den Sieg.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis wenig Veränderung. Phoenix bleibt auf dem siebten Platz mit 16 Siegen und 27 Niederlagen nach 43 Spielen. Dallas hält Platz vier mit 26 Siegen und 17 Niederlagen. Der Abstand zwischen den Teams bleibt bestehen, aber an diesem Abend war er nur ein Punkt.
Wir hatten auf einen Sieg der Dallas Wings gesetzt, mit einer Sicherheit von 51 Prozent. Der Prognosewetter war nicht falsch, aber der Wind drehte sich. Dallas verlor die Nerven, als die Mercury zurückkamen. Es war kein dramatischer Comeback-Moment, sondern ein langsames Wegschmelzen des Vorsprungs — Punkt für Punkt.
Die Mercury stehen mit einem Bein in der Play-off-Debatte, wenn auch nicht in den oberen Rängen. Dallas muss sich fragen, warum eine 14-Punkte-Führung nicht reichte. Ein Fehler entscheidet, und Dallas machte zu viele davon in den entscheidenden Minuten.