Rhein-Neckar Löwen und MT Melsungen trafen am Samstagabend in der Bundesliga aufeinander. Das Spiel endete mit 30:28 für die Gastgeber aus Mannheim. Es war ein Match, das über den Verlauf der letzten sechs Tage entschieden wurde.
Die Hausherren kamen aus einer schlechten Phase. Am 22. September hatten sie noch gegen MT Melsungen verloren, 33:35. Danach folgte ein Rückstand gegen Goppingen. «Interessant wird es», wenn man sieht, wie schnell sich die Stimmung ändert. Heute machten sie den Unterschied.
Handball ist ein Sport der schnellen Übergänge. Man muss nicht lange suchen, um zu verstehen, warum 30 Tore fielen. Die Defensive war nicht mehr so dicht wie in den Spielen davor. «Und dann» entscheidet sich alles in einer Minute. MT Melsungen nahm sich die Punkte, die sie brauchen, aber der Unterschied war klein.
Wir hatten im Vorfeld die Hand auf das Spiel gelegt und setzten auf einen Sieg der Heimmannschaft, mit einer Sicherheit von 68 Prozent. Wir hielten die Motivation der Gastgeber für entscheidend, nachdem sie kurz zuvor verloren hatten.
In der Tabelle bewegt sich wenig. Rhein-Neckar Löwen bleiben auf Platz 8 mit 6 Punkten. Sie haben 6 Spiele absolviert, 3 Siege und 3 Unentschieden. MT Melsungen steigt leicht auf, liegt jetzt auf Platz 6 mit 7 Punkten. Ein Sieg bringt nicht viel Abstand, aber er bringt Ruhe.
Solche Spiele sind keine Inszenierung. Sie sind Arbeit. Die Gastgeber haben die Negativserie beendet, die gegen Göttingen begonnen hatte. «Nebenbei» wird die Bilanz besser, wenn man die Fehler aus der Vergangenheit korrigiert.