Im Achtelfinal des Cups trafen Zandweiler und Vitz aufeinander. Das Spiel endete 2:6 für die Gäste. Acht Tore fielen an jenem Sonntag, keines davon für die Heimmannschaft.
Die Gäste begannen früh. In der achten Minute stand es bereits 0:1. Fünfzehn Minuten später folgte der nächste Treffer, daraufhin 37. Minute der dritte. Kurz vor der Pause, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, zog Vitz weiter davon — 0:4 zur Pause.
Und dann kam die zweite Halbzeit. Fünfzigste Minute, 52., 57. — drei weitere Tore in weniger als einer halben Stunde. Vitz schlug in der 79. Minute noch einmal zu. Das Ergebnis stand fest, bevor die Schiedsrichter abpfiffen.
Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele beider Teams betrachtet. Zandweiler hatte zuletzt 0:5 gegen Belpval Belval verloren, 1:2 gegen Jeunesse Canach — eine Serie ohne Erfolg. Vitz kam ebenfalls nicht zur Ruhe: 2:4 bei Atert Bissen, 1:2 gegen Progress Niederkorn, 1:5 bei Jeunesse Esch. Nebenbei: Beide Teams verloren in den letzten fünf Partien deutlich öfter, als sie gewannen.
Das bedeutet für den weiteren Cup-Verlauf: Vitz rückt eine Runde weiter vor. Zandweiler muss nach Hause fahren und sich fragen, wie es möglich war, in einem Spiel acht Tore gegen sich zu lassen — ohne eines selbst zu erzielen. Der Cup kennt keine Favoriten, aber heute spielte einer wie einer, der wusste, worauf es ankommt.