Am 15. September 2026 trafen Spartak Myjava und Galanta in der 64. Runde des Pokals aufeinander. Die Partie endete 2:1 für die Gastgeber. Sie beendeten die Negativserie und gewannen nach zwei Niederlagen in Folge. Interessant wird es bei der Frage, wie der Sieg zustande kam.
M. Michalec eröffnete in der 13. Minute die Bilanz. Galanta hielt den Ball, aber Myjava war bei der Defensive präsent. In der 67. Minute glich T. Horák aus, nachdem die Gäste ihre Chancen nutzten. Nebenbei fiel auf, dass Myjava nicht als Statisten anreiste und den Gegner einpresste.
Der entscheidende Moment kam spät. R. Rippel schoss in der 81. Minute zum 2:1. Galanta verlor völlig den Faden, als die Zeit ablief. Der Routinier beruhigte das Spiel und machte den Unterschied. Die Gastgeber holten sich den Sieg, als die Gäste zu spät herauskamen.
Die Statistik zeigt ein Bild. Galanta dominierte mit 57 Prozent Ballbesitz und 92 Attacken. Myjava hatte 83 Attacken und 43 Prozent possession. 7 Schüsse aufs Tor bei Myjava gegen 4 bei Galanta – die Zahlen erklären nicht alles. Viele Torschüsse mit nur einem Gegentreffer bedeuten, dass Chancen vertan wurden.
Myjava startet in eine neue Phase. Nach der Niederlage gegen Baník Lehota-Pod Vtáčnikom und dem Sieg gegen Golíč zeigt die Tabelle Bewegung. Galanta verlor mit 2:3 gegen Šamorín und verliert an Boden. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die letzten Spiele vergleicht.
Wir hatten den Heimsieg prognostiziert. 75 Prozent hatten wir angenommen. Der Einsatz ging auf, weil Myjava in entscheidenden Momenten präsenter war. Und dann kam der Treffer, den Galanta nicht mehr wegsteckte.