Union Sport Ben-Ghardhine und Hammam-Lif trafen am Sonntag in der ersten Runde der Ligue 1 aufeinander. Das Spiel endete mit einem 1:0 für die Gastgeber. D. Oboh erzielte den entscheidenden Treffer in der 84. Minute.
Das Tor fiel nach einer Reihe von Standardsituationen. Nebenbei fiel, wie wenig die Gäste ihre Chancen nutzten — nur ein Schuss auf Ziel, der nicht verwandelt wurde. Interessant wird es, wenn man die Versuche vergleicht: drei Trefferversuche auf Ziel gegen einen. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz für die Partie.
Fünf Gelbe Karten zählten die Schiedsrichter, verteilt auf beide Seiten. Zwei für Ben-Ghardhine in der ersten Halbzeit, drei für Hammam-Lif, davon zwei nach der Pause. Die Szene ging in die Überprüfung, doch es blieb bei Verwarnungen. Und dann kam die knappe Entscheidung.
Die Zahlen zeigen ein klares Bild. 59 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber, 94 Angriffe gegen 75. Doch viele Schüsse bedeuten nicht automatisch Tore. Die Gäste kamen nie in die Zweikämpfe, wo es auf die Qualität der Ausführung ankam. Steht auf der Kippe, was die Differenz zwischen Ballbesitz und Ergebnis ausmacht.
In der Tabelle bedeutet das für Ben-Ghardhine den achten Platz nach drei Spielen. Ein Sieg, zwei Unentschieden, fünf Punkte — das sieht solider aus als die Nullpunkte der Gäste. Hammam-Lif liegt auf dem sechzehnten Platz, drei Niederlagen in Folge. Die Punkte braucht man dringend, wenn man nicht weiter abrutschen will.
Die Gastgeber kamen aus einer Serie von Unentschieden, zuletzt 1:1 gegen Étoile du Sahel. Hammam-Lif hatte drei Niederlagen hintereinander, bevor man im Mai noch dreimal gewann. Was sich ändert, sieht man an der Art, wie man die letzten Minuten spielt. Nicht an den Statistiken allein.