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CTE-Studie befeuert Debatte um Kopfverletzungen in der NFL

Vor dem NFL-Saisonstart zeigt eine Studie im British Journal of Medicine, dass 215 von 235 gespendeten Spielergehirnen Anzeichen der Hirnkrankheit CTE aufwiesen.

Illustration des American Football: Spieler in weißen und blauen Trikots kämpfen um den Ball auf dem Platz vor Zuschauern

Zur neuen Saison der NFL, die am Mittwoch beginnt, liefert eine neue Studie eine Zahl, die die Debatte um Kopfverletzungen im American Football neu befeuert.

Die Fachzeitschrift British Journal of Medicine hat die gespendeten Gehirne ehemaliger NFL-Spieler untersucht, die zwischen 2016 und 2021 gestorben sind. Von 235 gespendeten Gehirnen wiesen 215 Anzeichen der degenerativen Hirnkrankheit CTE auf.

Diese 215 Fälle entsprechen 24,5 Prozent aller ehemaligen Spieler, die in diesem Zeitraum insgesamt gestorben sind. Daraus leiten die Studienautoren eine geschätzte CTE-Häufigkeit zwischen 24,5 und 97,7 Prozent ab, mit dem tatsächlichen Wert vermutlich irgendwo dazwischen.

Die Spieler, die in dieser Saison auflaufen, sind demselben Risiko ausgesetzt: den wiederholten Kopftreffern, die mit der Krankheit in Verbindung gebracht werden.

Erst am vergangenen Freitag veröffentlichte das Wall Street Journal einen Gastbeitrag des früheren US-Senators Ben Sasse. Darin heißt es:

Sollte sich die geschätzte Prävalenz aus der Studie bestätigen, dürfte der Druck auf die NFL wachsen, ihre Haltung zu Kopfverletzungen und zum Schutz aktiver wie ehemaliger Spieler neu zu erklären.

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