Brian Dubiski: Wembley-Spiel im Zeichen von Tochter Madison
Beim ersten US-College-Football-Spiel in Großbritannien organisiert Brian Dubiski die Sicherheit in Wembley – aus Trauer um seine bei Astroworld getötete Tochter Madison.
Am Samstag blickt Brian Dubiski im Wembley-Stadion auf 60.000 Zuschauer, wenn Arizona State und Kansas als erste US-College-Football-Mannschaften überhaupt ein Spiel in Großbritannien austragen. Für Dubiski ist der Termin mehr als eine sportliche Premiere: Er denkt an seine Tochter Madison.
Madison Dubiski starb im November 2021 im Alter von 23 Jahren beim Astroworld-Festival in Houston. Sie und neun weitere Menschen wurden bei einem Konzert von Travis Scott von der Menge erdrückt und erstickt.
Seither widmet sich Dubiski der Sicherheit bei Sportveranstaltungen und Konzerten. Als Geschäftsführer und Mitgründer von Union Jack Classic hat er das Spiel organisiert. Seit Dezember folgt das Stadion den Sicherheitsprotokollen, die er eingeführt hat. Am Samstag sitzt er in der Royal Box – auch der Anblick der Cheerleader beider Teams wird ihn an Madison erinnern, die selbst als Cheerleaderin aktiv war.
Zu seiner Arbeit und seiner Tochter sagt Dubiski:
Gelingt das Konzept, dürften Dubiskis Protokolle auch über diesen Termin hinaus bei Großveranstaltungen in Großbritannien Einzug halten.
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