Aragua und Atlético Ávila trafen in der 24. Runde der Segunda División aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber. Der Sieg war nur durch ein einziges Ereignis zustande gekommen.
Die Partie verlief über weite Strecken geschlossen. Erst in der 79. Minute fiel der entscheidende Treffer. «Und dann» passierte es — ein Moment, der alles änderte. Vorher hatten beide Seiten nichts Entscheidendes hervorgebracht.
Atletico Ávila kam in den letzten Minuten noch einmal gefährlich heraus. Aber der Ausgleich blieb aus. «Interessant wird es», wenn man zurückblickt: die Gäste hatten mehr Freistöße, neun gegen sieben, und trotzdem nichts erreicht.
Aragua spielte mit vier gelben Karten, die Gäste mit drei. Beide Seiten zeigten Disziplin bis zum Ende. Keine Rote Karte, kein Ausfall durch Platzverweis. Die Ordnung hielt.
Nebenbei fiel die Statistik ins Auge: die Gastgeber hatten neun Freistöße und sieben Einwurfaktionen, die Gäste 13 Freistöße und fünf Einwurfaktionen. Mehr Ballverluste bei den Besuchern, weniger Kontrolle über die Breite.
Die Tabelle ändert sich damit kaum. Aragua bleibt auf Platz drei mit 36 Punkten nach 23 Spielen. Atlético Ávila liegt achtem mit 13 Punkten nach 22 Spielen — ein Punkt weniger als erwartet.
Die Gastgeber warten seit Wochen auf einen Sieg. Dieser war knapp, aber er zählte. Die Gäste hingegen verlieren immer wieder, und diesmal auch gegen eine Mannschaft, die kaum Chancen ließ.