Am Dienstagabend traf Aserbaidschan in Dschasikand auf die Nationalmannschaft Tadschikistans. Das Freundschaftsspiel endete 1:0 für die Gastgeber, das einzige Tor fiel durch einen Eigenmetzer des tadschikischen Abwehrspielers O. Baklov in der 58. Minute. Die Partie war von Beginn an körperlich, beide Mannschaften gingen früh in die Zweikämpfe.
Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, bis zur Pause gab es keine nennenswerten Chancen. «Und dann» kam der Schnitt in der zweiten Halbzeit. In der 46. Minute steckten die Aserbaidschaner gleich mehrere Spieler ein, offenbar um die Intensität zu erhöhen. Die tadschikische Mannschaft reagierte mit zwei eigenen Wechseln in der 59. Minute. Die Kontrolle lag bei beiden Seiten, die Ballbesitzwerte lagen fast auf Augenhöhe.
Der Moment, der das Spiel entschied, war eine Unachtsamkeit im eigenen Strafraum. Baklov lenkte einen Ball ins eigene Netz, «interessant wird es» dann in der Folge, als die Gastgeber versuchten, den Vorsprung zu halten. Tadschikistan suchte nach dem Ausgleich, doch die Chancen blieben weitgehend im Mittelfeld stecken. Nur ein Schuss traf das Tor, vier landeten daneben.
Aserbaidschan war deutlich gefährlicher vor dem tadschikischen Tor. Vier Treffer auf Ziel standen vier daneben, dazu kamen drei blockierte Schüsse. Tadschikistan lag mit einem Schuss auf Ziel und vier daneben hinterher. Die Statistik zeigt: Viele Versuche, wenig Treffsicherheit. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gastgeber mehr Eckbälle gewannen, die Gäste mehr Fouls begingen.
Die Disziplin blieb nicht immer gewahrt. A. Shukurov erhielt in der 57. Minute die erste Gelbe Karte, die tadschikische Mannschaft kassierte insgesamt drei Verwarnungen. Drei äserbaidschanische Spieler wurden in der 70. Minute ausgewechselt, die tadschikischen Wechsel folgten in der 77. und 79. Minute. Das Spiel endete mit der 1:0-Niederlage für die Gäste.
Insgesamt zeigt das Ergebnis, dass solche Spiele oft über einen einzigen Moment entschieden werden. Die Zahlen bestätigen es: Aserbaidschan hatte die besseren Chancen, Tadschikistan verteidigte bis zum Ende. Die Gastgeber beendeten damit eine Reihe von schwächeren Resultaten, die letzten Spiele gegen Frankreich und Malta waren ebenfalls verloren gegangen.