Volendam besiegt VVV Venlo in der Eerste Divisie
Volendam hat VVV Venlo mit 3:2 in der achten Runde der Eerste Divisie geschlagen. Es war ein Spiel, in dem die Gäste den Großteil der Ballbesitzzeit kontrollierten, aber die entscheidenden Momente anders lagen. Nebenbei interessant: Die Statistik zeigt 41 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber, während VVV mit 59 Prozent dominierte. Und doch stand am Ende 3:2.
Die ersten zehn Minuten bestimmten den Rhythmus. Veerman erzielte in der fünften Minute die Führung für Volendam. Fünf Minuten später antwortete Jaber el Maftahi und glich aus. Interessant wird es dann in der sechzehnten Minute, als Clancy VVV erneut in Front brachte. Die Gastgeber lagen nun 1:2 zurück, und die Stimmung änderte sich. In der 38. Minute traf Niemeijer und sorgte für die Ausgeglichenheit. Damals, als die Gäste noch glaubten, das Spiel zu kontrollieren, begann Volendam, sich zurückzukämpfen.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. VVV schoss 24 Mal, davon 9 aufs Tor. Volendam kam auf 10 Schüsse mit 6 Treffern aufs Tor. Viele Schüsse, wenig Tore — das bedeutet, die Chancen gingen bei den Gästen verloren. Die Gastgeber waren präziser, weniger, aber effektiver. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Team mit weniger Ballbesitz mehr Gefahr erzeugt.
Wechsel prägten die zweite Halbzeit. In der 45. Minute brachte VVV Tsigkas, Veerman wurde in der 54. Minute ausgewechselt. In der 68. Minute folgten drei Substitutionen: Bukala für Volendam, Maftahi für VVV. Die Gäste versuchten, das Spiel zu wenden, aber Volendam hielt stand. In der 81. Minute entschied L. Schmidt das Match. Schmidt traf zum 3:2 — und damit war das Spiel entschieden.
Die Tabelle änderte sich durch diesen Sieg. Volendam steht nun mit 12 Punkten auf Platz 11, VVV bleibt mit 15 Punkten auf Platz 4. Die Gastgeber gewannen nach vier Niederlagen — der vierte Sieg in Serie war es nicht, aber dieser Erfolg zählt. VVV verlor nach drei Siegen und einer Niederlage. Der Eigengewächs Veerman traf beim ersten Einsatz — nein, das steht nicht da, aber er war es, der das Spiel eröffnete.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Fußball nicht nur Statistik ist. Drei- oder vier entscheidende Momente — Veermans Treffer, Clancys Antwort, Niemeijers Ausgleich, Schmidts Siegtreffer. Der Rest war Hintergrund. Volendam spielte den Gegner an die Wand, als die Gäste glaubten, alles unter Kontrolle zu haben. Ein Derby mit eigener Rechnung, wenn man so will. Aber es war keine solche Begegnung. Es war einfach ein Spiel, das die Gastgeber gewannen.