Spielbericht: Superettan, Runde 25
Am NP3-Arena trafen GIF Sundsvall und Ljungskile SK aufeinander, und das Spiel endete 3:2. Die Gastgeber waren in der Halbzeit klar führend, doch die Gäste fanden noch einmal Anschluss. Interessant wird es, wenn man beobachtet, wer die Balleroberungen gewinnt.
Die Minute drei war bereits entscheidend. Lukas köpfte einen Eckball ein, und drei Minuten später wiederholte sich das Muster. Und dann stand es 2:0, bevor die Gäste merkten, dass sie nicht nur passiv zuschauen konnten. Nebenbei fiel auf, dass Ljungskile bereits in der 30. Minute Filip Ambroz brachte – ein Trainer, der früh reagiert, wenn sein Team den Rhythmus verliert.
In der 56. Minute erhöhte Elvis Hansson auf 3:0. Die Gastgeber spielten ihre Tiefe aus, und die Abwehr von Ljungskile fand kein Mittel. Doch erst in der 76. Minute kam die Antwort: Eron Gojani reduzierte die Differenz. Und dann passierte in der 91. Minute etwas, das niemand vorhergesehen hatte – ein Kopfball aus einer Ecke, direkt nach dem Freistoß.
Die Statistik zeigt 87 Angriffe für Sundsvall und 88 für die Gäste. Bei 55 Prozent Ballbesitz waren die Gastgeber aktiver, doch die 17 Schüsse mit neun aufs Tor bedeuten nicht automatisch mehr Chancen. Ljungskile hatte 14 Versuche, davon sechs im Zielbereich. Und dann kommt es auf die Qualität der Abschlüsse an, nicht auf die Menge.
Sundsvall steht mit 19 Punkten auf dem 16. Platz, Ljungskile mit 28 auf dem 12. Die Gastgeber hatten in den letzten fünf Spielen zwei Siege verbucht, die Gäste einen Sieg und ein Unentschieden. Interessant wird es, wenn man sieht, wer diese Punkte in den nächsten Runden benötigt.