Am Donnerstagabend traf Mogila auf Arresimi im Achtelfinal des Pokals. Die Gäste gewannen mit 12:0. Das war kein Spiel, das man als ausgeglichen bezeichnen könnte.
Interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet. In der neunzehnten Minute fiel das erste Tor, in der siebenundzwanzigsten das zweite. Dann kam die Halbzeitpause. Nebenbei: zwei weitere Treffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, in der fünften und sechsten Minute der Verlängerung.
Die zweite Halbzeit war ein fortgesetztes Studium der Effizienz. Ab der vierundfünfzigsten Minute bis zur achtundachtzigsten Minute fielen zehn weitere Tore. Keine Auswechslung, kein Rot, kein Unterbruch. Nur Tore.
Das Ergebnis steht isoliert da. Arresimi kam aus drei Niederlagen und einem Unentschieden in den letzten fünf Partien. Zwei Tage zuvor hatte man bei Struga mit 0:6 verloren. Heute: ein Spiel, das man so nicht mehr sieht.
Sechs Tore in der ersten Halbzeit, sechs in der zweiten. Der Unterschied zwischen den Mannschaften war nicht taktisch, er war fundamental. Mogila hatte nichts zu verteidigen, was noch nicht gefallen war.