Senegal und Mosambik teilen sich die Punkte
Senegal und Mosambik beendeten ihr Auftaktspiel in der Qualifikation zum Afrika-Cup unentschieden, 1:1. und dann ergab sich eine Partie, in der der Gastgeber den Großteil der Ballbesitzphase kontrollierte, aber Mosambik fand den Weg zum Ausgleich. Das Ergebnis steht fest, die Punktverteilung ist klar.
Nicolas Jackson brachte Senegal in der 32. Minute in Führung. Ein Treffer, der die Gastgeber in den Vordergrund rückte. Mosambik reagierte nicht mit Panik, sondern wartete. Geny Catamo nutzte die Möglichkeit, kurz vor der Halbzeitpause auszugleichen. Die Minute war 45 plus zwei, der Stand war wieder ausgeglichen. interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Mannschaften mit dem Wechsel der Führungssituation umgingen.
Mosambik zeigte Disziplin. Witiness Quembo erhielt in der 29. Minute die erste Verwarnung, Ricardo Martins Guimarães folgte acht Minuten später. Bruno Langa musste in der 74. Minute die Bank suchen, nachdem er die Gelbe Karte gesehen hatte. Lamine Camara und Pape Gueye für Senegal sorgten ebenfalls für Gelb. nebenbei fiel auf, dass Mosambik mehr Fouls verursachte als erwartet, obwohl der Ball seltener bei ihnen war.
Die Substitutionen kamen früh. Mosambik änderte in der 66. Minute gleich drei Spieler: Gildo Vilanculos, Faisal Bangal und Witiness Quembo. Bheu Januário folgte in der 72. Minute. Senegal brachte Pape Matar Sarr in der 63. Minute, Assane Diao Diaoune in der 83. und Nicolas Jackson sowie Pape Gueye später. und dann wurde deutlich, dass beide Trainer ihre Reserven einsetzen wollten, um den Druck zu erhöhen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Senegal hatte 66 Prozent Ballbesitz, Mosambik 34. Die Gastgeber absolvierten 100 Angriffe gegenüber 55. Mosambik hatte nur einen Eckstoß, Senegal zehn. Von fünf Schüssen trafen zwei auf das Tor, bei Mosambik waren es zwei von neun. interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Mosambik trotz weniger Chancen den Ausgleich fand.
Die Torgegner waren gefordert. Senegals Keeper musste nur einmal parieren, während Mosambiks Mann vier Mal eingreifen musste. Die Passgenauigkeit lag bei Senegal deutlich höher, 438 erfolgreiche Pässe gegenüber 190. Mosambik scheiterte an 59 Versuchen, Senegal an 53. nebenbei zeigt das, wer die Kontrolle hielt und wer improvisieren musste.
Der Unentschieden-Auftakt bedeutet für beide Seiten etwas Unterschiedliches. Senegal muss zu Hause liefern, um die Qualifikation nicht zu gefährden. Mosambik hat bewiesen, dass es gegen stärkere Gegner bestehen kann. Die nächste Begegnung wird zeigen, ob dieser Punkt ein Anfang oder ein Schlussstrich war.