Hartberg empfing Kapfenberg am Mittwoch im Rahmen der Club Friendly und siegte deutlich mit 5:0. Der Sieg fiel am 24. September 2026, und die Gäste kamen an diesem Tag nicht über den Sparring-Partner hinaus. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: 70 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber, 112 Angriffe gegenüber 79 für die Besucher. Nebenbei fiel auf, dass Hartberg mit einer Ecke auskam, während Kapfenberg keine einzige bekam.
Ohne detaillierte Spielverläufe lässt sich nur sagen, dass die Heimmannschaft die Begegnung kontrollierte. Die Statistik zeigt klar, wer den Rhythmus bestimmte. Hartberg zückte nach der Pause mehrfach Gelb, doch das steht in keinem Zusammenhang mit dem Spielverlauf, da keine Karten im Matchprotokoll verzeichnet sind. Was bleibt, ist die Tatsache, dass fünf Tore fielen und keines davon von der Gastmannschaft.
Die Zahlen sprechen für sich. 70 zu 30 Prozent Ballbesitz, 112 Angriffe gegen 79, null Ecken für Kapfenberg. Das Verhältnis ist zerrüttet in dem Sinne, dass die Gäste nicht einmal eine Ecke zustande brachten. Und dann fiel auf, dass beide Mannschaften null Freistöße und null Abseits verzeichneten. Solche Spiele zählen die Tabelle nicht, aber sie zeigen, wer gerade in der Form ist.
Hartberg kommt aus einer stabilen Phase. Am 20. September gab es ein 3:3 gegen LASK Linz, davor ein 2:2 bei WSG Wattens und am 6. September ein 4:0 gegen SK Vorwärts Steyr. Die letzten fünf Spiele: 3:3, 2:2, 4:0, 3:2, 2:1. Kapfenberg sieht anders aus. Am 18. September unterlag man 3:4 gegen SKU Amstetten, davor 0:1 bei Admira Wacker und 0:1 gegen WSPG Wels. Die letzten fünf Spiele: 3:4, 0:1, 0:1, 2:1, 2:3.
Der Sieg bedeutet für Hartberg, dass die Offensive funktioniert. Fünf Tore in einem Freundschaftsspiel sind mehr als nur ein Resultat. Kapfenberg hingegen hat nichts zu verlieren, wenn man die vergangenen Ergebnisse betrachtet. Drei Niederlagen in den letzten fünf Partien sprechen für sich. Und dann bleibt festzuhalten, dass Hartberg den breiteren Kader hat und Kapfenberg in dieser Form nicht über den Status eines Trainingsgegners hinauskam.